12.11.2026
14:45 - 15:30
Track
Automation & Tools
Stage 3
Michael Sperber
Active Group
Testbarkeit als Architekturprinzip
Tester:innen sollten eng mit Softwareentwickler:innen zusammenarbeiten – und umgekehrt. Die Software – insbesondere deren Architektur – kann den Tester:innen die Arbeit jedoch erleichtern oder erschweren. Aber wie? Ansätze wie BDD, TDD oder ATDD fordern zwar die Testbarkeit des Codes, sagen aber nicht, wie sie erreicht wird. In der Architekt:innen-Ausbildung des iSAQB spielt Testbarkeit ebenfalls keine Rolle. Dieser Vortrag bringt Licht ins Dunkel:
- Wie gestaltet man Code und dessen Schnittstellen so, dass der Testaufwand reduziert wird?
- Wie ermöglicht man effektives Property-Based Testing?
- Wie macht man Qualitäten jenseits der Funktionalität testbar?
- Welche Entwurfsmethoden führen zu guter Testbarkeit?
- Welche Vorgaben macht man den Architekt:innen, um gute Testbarkeit zu erreichen?
- Wie erreicht man Testbarkeit in Brownfield-Projekten nachträglich?
Außerdem geben wir Tipps, wie Tester:innen mit Architekt:innen so kommunizieren, dass beide Seiten und die Qualität der Software davon profitieren.
Michael Sperber, Active Group
Dr. Michael Sperber ist Geschäftsführer der Active Group GmbH, die Individualsoftware ausschließlich mit funktionaler Programmierung entwickelt. Er ist international anerkannter Experte für funktionale Programmierung und wendet sie seit über 25 Jahren in Forschung, Lehre und industrieller Entwicklung an. Michael Sperber ist Co-Kurator für das iSAQB-Advanced-Modul „Formale Methoden", Mitbegründer des Blogs funktionale-programmierung.de und Mitorganisator der Entwicklerkonferenz BOB.