06.10.2022
09:55 - 10:40

Tutorial
People

Dirk Möller
Selbstständiger IT Trainer

Richtig kommunizieren im Softwaretest (Teil 1)

Die Softwareentwicklung ist immer schneller in Bewegung, damit verbunden und somit auch davon betroffen, ist natürlich auch die dazugehörige, integrierte Softwarequalitätssicherung. Neue Methoden und Vorgehensmodelle, als Stichworte seien nur „Agilität“ und „Kanban“ genannt, wurden eingeführt, um die Entwicklungsprozesse zu beschleunigen. Leistungsfähige Tools mit Schnittstellen zu anderen Systemen sollen diese abbilden, unterstützen und die Durchführung schneller machen. Diesem Tempo muss die QS folgen und wird somit zwangsläufig auf ein neues Level gebracht.

Der Erfolg der eingesetzten Maßnahmen wird sich aber nur zum Teil einstellen wenn im zwischenmenschlichen Austausch und im täglichen Miteinander der Projektbeteiligten die Kommunikation nicht klar und wertschätzend gestaltet wird. Erfolgreiche Mitarbeiter in der Softwarequalitätssicherung sollten nicht nur über ein technisch und methodisches Wissen verfügen. Darüber hinaus sollten sie auch kommunikative Fähigkeiten besitzen, die sogenannten Soft Skills.

In zwei Vorträgen von jeweils 45 Minuten wird auf das Thema Kommunikation eingegangen. Der zweite Teil baut nicht direkt auf den ersten Teil auf und kann auch einzeln besucht werden.

Eines der Axiome des bekannten Psychotherapeuten Paul Watzlawick lautet, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Auf dieser Basis soll in dem Vortrag darauf eingegangen werden, was Kommunikation eigentlich bedeutet und, richtig angewandt, positiv bewirken kann. Richtig angewandt versetzt sie die Mitarbeiter im Softwaretestumfeld in die Lage, in dem Spannungsfeld zwischen Entwicklung, Fachbereich und Management richtig zu agieren. Nachdem die Motivation zum Einsatz einer zielorientierten Kommunikation erklärt wurde, soll in dem nächsten Teil des Vortrages dargestellt werden, welche Mittel und Methoden dafür zur
Verfügung stehen.

Es beginnt mit dem Thema Teambuilding. Hier wird dargestellt wie aus individuellen Projektmitarbeitern ein “Wir“ entsteht. Ist das Teambuilding abgeschlossen soll das Team mit Hilfe eines „Selbstmarketings“ sich in der Organisation bekannt(er), interessant(er) und als kompetenter Dienstleister darstellen. Im Anschluss folgt die Darstellung eine Projektumfeldanalyse inklusive einer Stakeholdermatrix. Den Teilnehmern wird gezeigt, wie sie die wichtigen Player in einem Softwareprojekt identifizieren und ihre Beziehungen untereinander erkennen können.

Dirk Möller, Selbstständiger IT Trainer

Dipl. Informatiker (FH) Dirk Möller ist selbstständiger IT - Trainer

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der Technischen Informatik hat er zuerst einige Jahre bei einem großen Logistikkonzern als Softwareentwickler gearbeitet. Dabei unterstütze er die Einführung einer QS Methode und hat sich seitdem auf den Softwaretest fokussiert. Für zwanzig Jahre arbeitete der Referent als IT - Berater in zahlreichen Projekten. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten lag in verschiedenen den Testaktivitäten. Dazu gehörte die Erarbeitung von Teststrategien genauso wie die Durchführung von Tests. Als Testmanager hat er zudem die Koordination und die Ausführung der QS Aktivitäten geleitet.

Für vier Jahre war Herr Möller angestellt bei einer großen Reederei. Dort koordinierte er die Testaufgaben und stelle sicher, dass ein externer Dienstleister die Ergebnisse in Time and Quality lieferte. Dabei steuerte er ein mittelgroßes Team. In der Vergangenheit hat er regelmäßig in Vorträgen über Themen aus dem Softwaretestumfeld referiert. Zudem hat er als Trainer mehrfach den Kurs „ISTQB Foundation Level“ durchgeführt.

Der Referent besitzt das von der Handelskammer Hamburg ausgestellte „IHK Zertifikat Train the Trainer“. Seit Mitte dieses Jahres ist er als IT - Trainer dabei, seine Kenntnisse sowie die in der langjährigen Projekttätigkeit gemachten Erfahrungen in Seminaren weiterzugeben. Dazu gehören Kommunikationsseminare für IT - Berater als auch ISTQB Lehrgänge.