Reinventing Quality

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Clean Code erfolgreich einführen

Clean Code soll die Arbeit der Entwickler erleichtern, indem es hohe Qualitätsmaßstäbe an den Quellcode anlegt. Dazu zählen zum Beispiel die Les- und Testbarkeit des Quellcodes.  Durch diese  Maßstäbe wird die Wartbarkeit sowie Stabilität eines Softwaresystems gesichert. Auch wenn nicht alle Kriterien sofort umgesetzt, sondern schrittweise eingeführt werden, kann dies eine große Umstellung für die Arbeitsweise der Entwickler bedeuten. Soll Clean Code im laufenden Betrieb eingeführt werden ohne dabei die Produktivität massiv zu gefährden, sind einige Fragestellungen zu beachten:

Wie nehme ich Entwickler mit auf dem Weg zum Clean Code? Wie schaffe ich Verständnis und baue Widerstände ab? Wie können die Entwickler bei dem Wandel technisch unterstützt werden? Wie streng können die Kriterien des Clean Codes umgesetzt werden? Wie kann ein unternehmensweiter einheitlicher Qualitätsstandard erreicht werden? Welche spezifischen Herausforderungen stellen sich dabei in Greenfield-Projekten und Projekten mit Legacy Code?

Die encoway GmbH hat in den vergangenen 2,5 Jahren Clean Code flächendeckend eingeführt. Dies betrifft sowohl die Abteilung der Produktentwicklung bestehend 44 Mitarbeitern als auch die Projektentwicklung bestehend aus 63 Mitarbeitern.  Anhand der Erfahrungen, die dabei gemacht wurden, werden mögliche Herangehensweisen und Lösungen für die genannten Fragestellungen aufgezeigt.

Daniel Rietmüller, encoway GmbH

Daniel Rietmüller ist Softwareentwickler der encoway GmbH und Absolvent des Dualen Studiums der Informatik. Schon während seines Studiums hat er sich intensiv mit dem Thema Quellcode-Qualität beschäftigt und seine Bachelorarbeit über Bad Smells geschrieben.
In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat er die Einführung von Coding Conventions und Quellcode-Qualitätsstandards in der Produktentwicklung bei encoway aktiv vorangetrieben und mitverantwortet. Darüber hinaus beschäftigt er sich auch in seiner Freizeit mit dem Thema Clean Code und Clean Architecture und hat diese Themen auch zum Schwerpunkt seines derzeit laufenden dualen Masterstudiums gemacht.