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Agiles Vorgehen und zentrale Testverantwortung?

In der Bundesagentur für Arbeit (BA), einer der größten deutschen IT-Landschaften, etablieren sich seit dem Jahr 2014 zunehmend Projektteams, die auf agile Softwareentwicklung setzen. Die Größe und Komplexität der Organisation verlangt aber weiterhin ein Mindestmaß an wiederverwendbaren Standards und einheitlichem Vorgehen. Dies gilt natürlich auch für den Test der im Haus entwickelten Softwarelösungen. Wie aber können agile Vorgehensweisen und organisationsweite Vorgaben nutzbringend koexistieren?

Die zentrale Testfactory des IT-Systemhauses der BA begleitet und unterstützt viele Projekte beim Einsatz von Testtools und mit Testdienstleistungen. Ziel dabei bleibt, die bewährte BA-Teststrategie mit einem hohen Qualitätsanspruch in den zahlreichen Scrum-Teams umzusetzen. Die Testfactory steht also vor der Frage: Wie verträgt sich „Einheitlichkeit“ mit der postulierten Eigenständigkeit agiler Teams bei der Wahl ihrer Mittel und der Verantwortung für den Test? Auf der Suche nach methodischer Unterstützung wurden u.a. die „Large Agile“ Entwürfe Less, SAFe und Nexus zu Rate gezogen.

Der Vortrag beschreibt und bewertet die entwickelten Lösungen und die Erfahrungen – sowohl Erfolge als auch Schwierigkeiten - bei ihrem Einsatz im Coaching-Alltag.

Stephan Brehovsky, Bundesagentur für Arbeit

Stephan Brehovsky studierte Werkstoffwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitet seit 19 Jahren in der Softwareentwicklung und im Test. Von 1997 bis 2005 war er als Softwareentwickler im Bereich Gebäudesystemtechnik tätig. Von 2005 bis 2009 arbeitete er als Tester im Bereich des Integrationstests in der Mobilfunkbranche. Seit 2009 ist er Mitarbeiter im Geschäftsbereich Testfactory des IT-Systemhauses der Bundesagentur für Arbeit (BA). Als IT-Spezialist ist er mit seinem Team für die Beratung und Unterstützung der Projekte und Verfahren im IT-Systemhaus hinsichtlich des Testprozesses zuständig. Seit der in 2014 im IT-Systemhaus begonnenen Einführung einer auf SCRUM basierenden agilen Vorgehensweise in der Softwareentwicklung liegt einer der Schwerpunkte seines Teams in der erfolgreichen Überführung einer klassischen in eine agile Vorgehensweise. Weiterhin unterstützt er mit seinem Team neue Projekte durch die individuelle Beratung bei der Einführung und Umsetzung der agilen Vorgehensweise.

Michael Heller, imbus AG

Michael Heller studierte Informatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er verantwortet als Product Owner die Beratungsmodule von imbus zum agilen Testen. Michael Heller ist seit zwei Jahrzehnten als Kundenberater und Trainer in der IT unterwegs, mit einer Unterbrechung von einigen Jahren als Product Owner von großen Scrum-Projekten mit verteilten Entwicklungsstandorten. Als Senior Berater Agiles Testen liegen seine heutigen Schwerpunkte auf der Prozessberatung für Testmanagement und dem Coaching von QS-Themen in agilen Teams. Bei der Bundesagentur für Arbeit ist er derzeit externer Mitarbeiter im zentralen Beratungsteam der Testfactory für Teststrategie und Testkonzepte.