Reinventing Quality

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Usability Testing: Welche Methoden gibt es und wie werden sie eingesetzt?

Innovatives und intuitives User Interface Design wird zunehmend zum Alleinstellungsmerkmal erfolgreicher Applikationen. Mit Hilfe des benutzerzentrierten Ansatzes für das Design der Bedienoberfläche wird eine passgenaue Fokussierung auf die Anforderungen, Fähigkeiten und Erwartungen der Anwender sichergestellt. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, die zu entwickelnde Applikation gezielt an die Bedürfnisse des Benutzers anzupassen und ein besonderes Nutzungserlebnis (User Experience) zu gestalten.

Die Grundlage für ein benutzerzentriertes Design bildet hierbei die allgemeine Analyse des bestehenden Systems sowie die regelmäßige Validierung von Zwischenergebnissen. Als unverzichtbare Maßnahme zur Qualitätssicherung des Designs spielen hierbei Methoden und Werkzeuge aus der “Usability Evaluation” eine entscheidende Rolle. Mit dem Begriff Usability Evaluation wird eine Sammlung von Methoden zur strukturierten Validierung der Gebrauchstauglichkeit eines interaktiven Systems beschrieben. Ihr Einsatz reicht von einer ersten Bestandsaufnahme der Bedienergonomie bis hin zur systematischen Bewertung von Zwischenergebnissen im Rahmen des benutzerzentrierten Designprozesses.

Von formativen bis zu summativen Evaluationen, von analytischen bis zu empirischen Verfahren - das Tutorial gibt Einblick in die methodischen Grundlagen und beschreibt Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ansätze als Handlungsleitfaden. Gestalten Sie funktionale Software mit Hilfe “nicht-funktionaler” Testmethoden.

Alexander Steffen, Ergosign GmbH

Alexander Steffen ist, als geprüfter Expert Quality Management Medical Devices International (TÜV), Experte für das Qualitäts- und Risikomanagement sowie für die Zulassung von Medizinprodukten. Die Schwerpunkte des Psycholinguisten und Medizin-Psychologen sind seit über 10 Jahren die benutzerzentrierte Gestaltung von Medizingeräten, die Risikoanalyse bei der Medizinprodukt-Entwicklung und die normenkonformen Dokumentation des Entwicklungsprozesses von Medizingeräten gemäß der DIN EN 62366. Er ist seit 2013 bei Ergosign als Lead Medical & Pharma tätig. Darüberhinaus ist er Mitherausgeber der Loseblattsammlung "Medizinprodukte planen, entwickeln, realisieren – der CE-Routenplaner" und Dozent an der TÜV Rheinland Akademie zum Thema Medizinprodukte-Entwicklung.