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Sind Ihre Seelenverwandten sportlich und reiselustig, stehen sie mit beiden Beinen im Leben und sind humorvoll oder abenteuerlustig und zum Pferde stehlen bereit? Was sind Ihre konkreten Vorstellungen von einer guten Kumpanin bzw. von einem guten Kumpanen? Und genauso interessant: Was setzen Sie bei einer Seelenverwandtschaft einfach voraus? Dass er oder sie so etwa in Ihrem Alter ist? Den gleichen Geschmack in Sachen Bücher, Film und Musik mit Ihnen teilt? Oder um als Business Analyst zu Ihnen zu sprechen: Welche funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen stellen Sie an Ihre Seelenverwandten?

Wie bei der Suche nach Seelenverwandten werden nicht-funktionale Anforderungen auch bei Software-Projekten häufig nicht klar formuliert und unsystematisch geprüft. Das Ergebnis ist Software, die funktional gesehen fertig ist, aber in der Praxis nicht anwendbar. Das äußert sich zum Beispiel in Reputationsschäden für den Betreiber oder gar Vertragsstrafen für nicht-eingehaltene Service-Level-Agreements (SLA). Häufig liegt das daran, dass die vereinbarten SLA nicht mit in den formulierten Anforderungskatalog für die Software eingeflossen sind. Eine Trennung zwischen funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen ist weder ein Erfolgsgarant noch zwingend notwendig.
Das Gegenrezept: Weisen Sie nicht-funktionalen Anforderungen schon in einem frühen Stadium die gleiche Relevanz zu wie funktionalen Anforderungen. Nicht-funktionale Anforderungen werden gleichzeitig mit funktionalen Anforderungen formuliert, umgesetzt und getestet, und der Applikationsbetreiber spricht bei der Spezifikation und Abnahme von nicht-funktionalen Anforderungen von Anfang an mit.

Maike Uhlig und Julia Reichelt veranschaulichen dieses Vorgehen anhand der Formulierung von funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen bei der Suche nach Seelenverwandten. Spezifikation und Verifikation von nicht-funktionalen Anforderungen auf die lange Bank zu schieben, ist nach diesem Workshop passé. Sie lernen im Workshop, wie Sie nicht-funktionale und funktionale Anforderungen gleichzeitig formulieren und diese Ihre Chance auf ein Happy End im Projekt als auch bei der Suche nach Ihren Seelenverwandten erhöhen.

Maike Uhlig, MaibornWolff GmbH

Maike Uhlig ist eine erfahrene Systemanalystin und Testerin, mit 10-jähriger Berufserfahrung in den Domänen IT/Bahninfrastruktur und Personenverkehr, IT/Telekommunikation und IT/Banken. In ihrer Freizeit interessiert sie sich für Großprojekte, die nicht zwangsläufig etwas mit IT zu tun haben. Ihre Aufmerksamkeit gilt hierbei der Planung und dem Risikomanagement.


Julia Reichelt, MaibornWolff GmbH

Julia Reichelt arbeitet seit 2012 als Testerin und Testmanagerin. Als gelernte Mechatronikerin macht es ihr Spaß, sich technisch komplexe Zusammenhänge zu erschließen und auf kundenspezifische Situationen anzuwenden. Sie bringt Branchenerfahrung in den Domänen IT/Bahninfrastruktur, IT/Touristik, IT/Behörden und IT/Versicherungen mit.

Beide arbeiten am liebsten in agilen Software-Entwicklungsprojekten, in denen sie als Mitglied eines SCRUM-Team zum Projekterfolg beitragen.