Reinventing Quality

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Performance und Skalierbarkeit gehören zu jenen nicht-funktionalen Eigenschaften (NFRs), die maßgeblich die Qualität und Nutzbarkeit eines Produkts mit definieren. Unabhängig aller innovativer Features und Funktionalität können die NFRs einen entscheidenden Einfluss darauf haben, ob ein Produkt am Markt Erfolg hat oder nicht.

Nicht selten werden aber gerade die nicht-funktionalen Eigenschaften zu Beginn der Softwareentwicklung sträflich vernachlässigt. Dies führt dann zu aufwändigen und langwierigen Redesigns. Die dabei anfallenden Non-Conformance Costs (NCCs) könnten jedoch leicht vermieden werden.

Bei Siemens Corporate Technology wurden durchgängige Methodiken entwickelt, die unter anderem Performance und Skalierbarkeit über den gesamten Software-Lebenszyklus fokussieren. Dabei lassen sich die Methodiken in allen gebräuchlichen Entwicklungsprozessen einsetzen und haben sich bereits mehreren Projekten unterschiedlicher Größe bewährt.

Der Vortrag stellt zunächst kurz das "Performance and Scalability Maturity Path Model" vor. An diesem Reifegradmodell können Projekte oder Organisationen den eigenen Stand in der Behandlung der NFRs in ihren Software-Entwicklungen ablesen.

Der Hauptteil des Vortrags stellt dann die „Performance and Scalability Engineering“ Methodik vor. Zu den Phasen der Methodik werden längs des Software-Lebenszyklus die Aktivitäten nebst deren Ein- und Ausgangsartefakten präsentiert. Dabei wird die Methodik anhand von praktischen Beispielen aus der Siemens Industrieautomatisierung und der Bahntechnik illustriert.

Nutzen für die Zuhörer:
Die Zuhörer lernen für ihre Software-Projekte eine praxisbewährte Methodik für die zielgenaue Implementierung von Performance und Skalierbarkeit kennen. Besonders für Phasen auf der „linken“ Seite des V-Modells werden präventive und konstruktive Maßnahmen vorgestellt, die technische Risiken limitieren helfen. Zusätzlich lernen sie das einfache Reifegradmodell "Performance and Scalability Maturity Path" kennen, das ihnen hilft den Stand ihrer eigenen Projekte zu beurteilen.

Zielgruppe: Entwicklungsleiter, Architekten, Produktmanager, Qualitätsmanager

Dr. Harald Roelle, Siemens AG

Dr. Harald Roelle leitet eine Forschungsgruppe bei der Siemens Corporate Technology. Die Themenschwerpunkte der Gruppe drehen sich rund um die Umsetzung von nicht-funktionalen Eigenschaften wie Performance, Skalierbarkeit und Dependability in softwareintensiven Systemen. Die dort entwickelten Methoden und Techniken werden heute in zahlreichen Sparten des Konzerns angewendet.
Sein Studium der Informatik absolvierte Harald Roelle an der TU München. Seine Promotion erlangte er an der LMU München als Mitglied des MNM-Teams, einer inter-universitären Forschungsgruppe für das IT-Management.